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Jeden Tag begegnen sich viele Menschen im Kreiskrankenhaus Freiberg. Sie heilen und pflegen, organisieren, besuchen, bangen und trösten. Es sind Ärzte, Schwestern und Pfleger, Verwaltungsfachleute, Dienstleister, Angehörige und viele Gäste. Sie alle sind um das Wohl der Patienten bemüht.


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Hämorrhoiden - was tun ?   Sonntagsvorlesung am 3. Mai

Jeder Mensch hat Hämorrhoiden. Solange sie nicht vergrößert sind, bemerkt man sie nicht. Sie erfüllen eine wichtige Funktion, indem sie als Schwellkörper in der Schleimhaut des Enddarms den Afterausgang abdichten. Erst wenn sich diese blutgefüllten Gefäßpolster vergrößern und das Blut nicht mehr abfließen kann, werden sie zum Problem. Durch ein solches Hämorrhoidalleiden treten häufig unangenehmes Nässen, Juckreiz und Schmerzen beim Toilettengang auf. Die Ursachen können zum Beispiel häufige Verstopfung, starkes Pressen beim Stuhlgang, Übergewicht, zu wenig Bewegung oder dauerhaft sitzende Tätigkeiten sein. Die Proktologie als ein Teilgebiet der Allgemeinchirurgie befasst sich neben der Behandlung des Hämorrhoidalleidens auch mit Analfissuren, Analfisteln und Analabszessen sowie allen anderen Erkrankungen des Enddarmes, einschließlich gutartiger und bösartiger Tumore. Die meisten Patienten gehen wegen ihres proktologischen Leidens erst dann zum Arzt, wenn der Schmerz das Schamgefühl überwiegt. Der After ist eine der letzten Tabuzonen des Körpers, was auch die älteren Umschreibungen wie „Leiden der heimlichen Örter" oder „peinliche Krankheit" so betiteln. Die Tabuisierung ist gerade wegen des hohen Verbreitungsgrades der proktologischen Erkrankungen unverständlich. Statistisch gesehen hat mindestens jeder vierte Mensch einmal in seinem Leben proktologische Probleme.
In der Sonntagsvorlesung erläutern zwei Chirurgen des Kreiskrankenhauses Freiberg moderne Formen der Diagnostik und Behandlung proktologischer Erkrankungen um die Vorbehalte der Therapie dieser „peinlichen Erkrankungen" etwas nehmen. Die Veranstaltung findet am 3. Mai 10 Uhr im großen Konferenzraum des Kreiskrankenhauses Freiberg statt. Anschließend stehen Oberärztin Katrin Krebs und Oberarzt Dr. Guntram Wagner für individuelle Fragen zur Verfügung.


Zertifizierung als Regionales Traumazentrum

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Nach der Eingliederung in das Traumanetzwerk Ostsachsen wurde kürzlich der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie das entsprechende Zertifikat als Regionales Traumazentrum verliehen. Damit konnte für Mittelsachsen die Lücke in der Landkarte der zertifizierten Traumzentren geschlossen werden. Die verschiedenen Traumanetz-werke in Deutschland wurden unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie u.a. mit dem Ziel gegründet, eine Verbesserung der flächendeckenden Versorgungsqualität von Schwerverletzten durch verbesserte Kommunikation, abgestimmte Versorgungsstandards und qualitätsgestützte Kooperation zu erreichen. Außerdem sollen die Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung intensiviert werden. Derzeit existieren 49 zertifizierte Traumanetzwerke, an denen 597 zertifizierte Kliniken beteiligt sind.
Bestimmte technische und personelle Voraussetzungen im Schockraum, auf der Intensivstation und im OP-Saal, aber auch standardisierte Behandlungsabläufe oder die ärztliche Qualifizierung durch verpflichtende Teilnahme an speziellen Ausbildungsprogrammen sind die Bedingungen für die Teilnahme an einem Traumanetzwerk. Innerhalb des Netzwerkes existieren mit sogenannten lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren dann verschiedene Versorgungsstufen. Im Traumanetzwerk Ostsachsen sind das Universitätsklinikum Dresden und das Städtische Krankenhaus Dresden Friedrichstadt als überregionale Traumazentren zertifiziert, als regionale Traumazenten sind neben Freiberg beispielweise auch die Krankenhäuser in Görlitz, Bautzen oder Pirna ausgewiesen. Als lokale Traumazentren fungieren u.a. die Radeberger und Meißner Kliniken.

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